Fotos in den USA – Visum für Fotografen und Models in Amerika

VisumDas „Closer“-Magazin berichtet von möglichen unlauteren Arbeitsmethoden am Set der ProSieben-Show „Germany’s Next Topmodel“. Hintergrund ist, dass die Models wohl eine Einreisegenehnmigung „ESTA“, nicht aber ein Arbeitsvisum gehabt haben, als die Show in den USA gedreht wurde. Mit der Einreisegenhmigung ESTA geht aber nicht die Erlaubnis einher, auch in den USA arbeiten zu dürfen.

Die Visa Frage ist auch für Fotografen und Models wichtig, die in den USA professionell Fotos machen, um diese dann später zu verkaufen. „Fotos in den USA — Visum für Fotografen und Models in Amerika“ weiterlesen

OLG Hamm Streitwert für kommerzielle Bildrechtverletzung nicht unter 5000 €

Bei einer Bildrechtsverletzungen berechnen sich die Anwaltskosten nach dem Streitwert. Die Höhe der Streitwertes ist umstritten.

Das Oberlandesgericht Hamm hat entschieden, dass der Streitwert für eine kommerzielle Bildrechtsverletzung bei nicht unter 5000 € anzusetzen ist. (OLG Hamm, Beschluss vom 06.09.2016, 32 SA 49/16) „OLG Hamm Streitwert für kommerzielle Bildrechtverletzung nicht unter 5000 €“ weiterlesen

Forderung KSP für die Picture Alliance – Urheberrechtsverletzung

AbmahnungDie Hamburger Rechtsanwaltskanzlei KSP verfolgt im Auftrag der Picture Alliance Urheberrechtsverletzungen.. Uns liegen mehrere Schreiben von KSP vor, in denen die KSP für die Picture Alliance Schadensersatz für Bildrechtsverletzungen verlangt.

Hintergrund der Forderung von KSP

„Forderung KSP für die Picture Alliance — Urheberrechtsverletzung“ weiterlesen

Verwendung des Facebook-Profilfotos nur mit Zustimmung

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Facebook ist eines der größten sozialen Netzwerke weltweit. Täglich „posten“ Millionen von Menschen Texte oder Fotos auf der Social-Media Plattform und teilen diese so mit ihren Mitmenschen.

Das Profilbild bei Facebook ist dabei für jeden öffentlich einsehbar und nicht nur für die Freunde.

Doch es ist, so das Oberlandesgericht München, eine Verletzung der Persönlichkeitsrechte, wenn dieses Profilbild im Rahmen eines sogenannten „Internetprangers“verwendet wird. (OLG München, Urt. v. 17.03.2016 – Az.: 29 U 368/15). „Verwendung des Facebook-Profilfotos nur mit Zustimmung“ weiterlesen

Amoklauf in München – keine Fotos und Videos von den Opfern

20160724_074531-KopieDer Amoklauf in München mit seinen insgesamt 10 Toten erschüttert Deutschland. Auch wir von der Kanzlei Hoesmann sind aufgrund unserer engen Beziehungen zu München tief betroffen. Daher möchten wir allen Opfern und deren Angehörigen unser tiefes Mitgefühl aussprechen und Wünsche den Verletzen des Amoklaufs eine schnelle Genesung.

„Amoklauf in München — keine Fotos und Videos von den Opfern“ weiterlesen

Deutsches Urheberrecht im Ausland

gesetzBei Urheberrechtsverletzungen im Ausland stellt sich für deutsche Fotografen immer wieder die Frage, ob diese eigentlich auch in Deutschland vor Gericht gebracht werden können.

Diese Frage wird von den deutschen Gerichten unterschiedlich beurteilt.

Das Landgericht Hamburg hat jetzt (Urteil vom 17. Juni 2016, Aktenzeichen 308 O 161/12) entschieden, dass eine Urheberrechtsverletzung nur dann in Deutschland verfolgt werden kann, wenn die ausländische Webseite einen hinreichenden Inland zu Bezug aufweist. Der Wohnort des Fotografen reicht für den Inlandsbezug nicht aus. „Deutsches Urheberrecht im Ausland“ weiterlesen

Abmahnungen von Pixel Law

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Photo: Hoesmann

Unserer Kanzlei liegt eine aktuelle Abmahnung der Kanzlei Pixel.Law Rechtsanwälte aus Berlin vor.

Im Rahmen dieser Abmahnung zeigt die Kanzlei Pixel Law an, dass sie den Fotografen Uwe Steinbrich anwaltlich vertreten. Unserer Mandantschaft wird in der Abmahnung vorgeworfen, ein Foto des Fotografen unberechtigterweise zu verwenden.

Hintergrund Abmahnung und Forderungen

Die Kanzlei Pixel.Law war von unserer Mandantschaft die Abgabe einer umfangreichen Unterlassungserklärung und die Zahlung von über 2000 € an Schadensersatz und Kostenerstattungsansprüche.

Begründet werden diese Ansprüche mit dem angeblichen Umfang der Rechtsverletzung, welche unsere Mandantschaft durch die Verwendung des Bildes begangen haben soll.

Reaktionsmöglichkeiten

Die Abmahnung von Pixel.Law ist auf jeden Fall ernst zu nehmen. Hintergrund dessen ist, dass in aller Regel an dem behaupteten urheberrechtlichen Verstoß auch etwas dran ist. So dürfen Bilder nur dann verwendet werden, wenn tatsächlich eine entsprechende Erlaubnis des Fotografen bzw. des Inhabers der Rechte vorliegt. Ist diese Berechtigung diese nicht zweifelsfrei nachvollzogen werden, kann die behaupteten urheberrechtlichen Verletzung unter Umständen gegeben sein.

Zahlung- modifizierte Unterlassungserklärung?

Als eine auf das Urheberrecht und Medienrecht ausgerichtete Kanzlei sehen wir aber die geltend gemachten Forderungen durchaus kritisch. Daher empfehlen wir hier, sich gegen die Abmahnung zu verteidigen.

Die mitgesendete, vorformulierte Unterlassungserklärung ist aus unserer Sicht zu weit gefasst. Hier sollte eine eigene, eine modifizierte Unterlassungserklärung abgegeben werden. Auch ist unbedingt zu prüfen, ob die Höhe der geltend gemachten Forderungen angemessen ist. Hier sind häufig auch zu hohe Forderungen gegeben.

Wir helfen Ihnen

Wir haben viel mit Abmahnungen zu tun. In mehreren 1000 Verfahren war es uns möglich, für unsere Mandanten gute Lösung zu finden, auch bei Abmahnungen der Kanzlei Pixel.Law.

Sehen Sie auch dazu unser Video:

Wenn Sie eine Abmahnung bekommen haben, scheuen Sie nicht, uns zu kontaktieren. Gerne helfen wir Ihnen.

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Fotografien aus dem Zug, Schiff oder Flugzeug

Photo: Hoesmann
Photo: Hoesmann

Die Panoramafreiheit erlaubt es dem Fotografen alles das zu Fotografieren, was von öffentlichen Wegen, Straßen oder Plätzen aus zu sehen ist. Diese Fotos dürfen allerdings nur ohne ein Hilsmittel, wie beispielsweise einer Leiter oder Ähnliches aufgenommen werden. Es ist also nicht erlaubt, die “Straßenperspektive” zu verlassen. „Fotografien aus dem Zug, Schiff oder Flugzeug“ weiterlesen

Konkludente Einwilligung in Suchmaschinenverwendung durch Einstellen eines Fotos bei Facebook

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Facebook und Recht

In einem Urteil hat das OLG Köln entschieden, dass das Einstellen von Profilbildern in sozialen Netzwerken, wie beispielsweise Facebook, gleichzeitig eine konkludente Einwilligung zur Verwendung dieser Bilder in Personensuchmaschinen darstellt. (OLG Köln, Urteil v. 09.02.2010, Az. 15 U 107/09,

Voraussetzung ist, dass eine vorhandene Sperrmöglichkeit dieser Funktion nicht genutzt wurde und das Profilfoto somit ungeschützt eingestellt wurde.

Sachverhalt

In dem Kölner Fall hatte der Kläger ein Foto von sich ungeschützt auf einer Website eingestellt. Dieses Foto wurde anschließend von der Personensuchmaschine der Beklagten verwendet.
Daraufhin verklagte der Kläger die Beklagte auf Unterlassung, Auskunftserteilung sowie auf die Feststellung der Schadenersatzpflicht.

AGB beachten!

Die Klage wurde mit der Begründung abgewiesen, dass der Kläger beim Einstellen seines Fotos nicht von der Sperrmöglichkeit gegenüber der Verwendung in Suchmaschinen Gebrauch gemacht hat. Das Gericht hat auch darauf hingewiesen, dass in den AGB des sozialen Netzwerks ausdrücklich geregelt ist, dass der Nutzer mit der Veröffentlichung seiner Daten in anderen Medien als einverstanden erklärt, soweit er die Sperrmöglichkeit nicht nutzt! Er hat also seine stillschweigende Einwilligung gegeben, dass die Bilder verwendet werden dürfen.

Fazit

Wer Fotos in sozialen Netzwerken ungeschützt einstellt und somit dafür sorgt, dass die Öffentlichkeit unbeschränkten Zugriff auf diese Bilder hat, muss damit rechnen, dass diese auch in anderen Medien, wie zum Beispiel Personensuchmaschinen, auftauchen könnten!
Wenn Sie dies vermeiden möchten, sollten Sie darauf achten Ihre Bilder zu schützen indem Sie vorhandene Sperrmöglichkeiten nutzen.

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Das Recht am Bild von Sachen

fotorechtJede Person hat ein Recht am eigenen Bild. Das bedeutet, Sie dürfen als Fotograf nicht einfach eine Person auf der Straße fotografieren und dieses Bild dann veröffentlichen. Doch wie sieht es mit den “Sachen”aus, gibt es ein Recht am Bild der eigenen Sache?

Darf ich eigentlich alles fotografieren, was ich von der Straße aus sehen kann?

Die Antwort ist einfach

Alle Sachen, die ich von einer öffentlichen Straße sehe, darf ich fotografieren.
Ein Recht am Bild der eigenen Sache gibt es so nicht! Das bedeutet, ich darf beim alltäglichen Spaziergang ein besonders schönes Auto oder das Pferd des Nachbarn fotografieren.

Dennoch sollten Sie einiges beachten, wenn Sie dieses Foto später publizieren möchten,ganz besonders dann, wenn Sie diese Bilder für gewerbliche Zwecke nutzen wollen. Denn es kann durchaus sein, dass die abgebildeten Sachen durch gewerbliche Schutzrechte, wie Urheberrechte oder Designs geschützt sein können! Daher Vorsicht vor Kunstwerken, Plakten und Designobjekten. Aber auch hiervon gibt es Ausnahmen.

Beiwerk

Als Beiwerk bezeichnet man im Urheberrecht Werke, die im Hinblick auf ein Hauptwerk nur eine untergeordnete Rolle spielen. Sogenannte Beiwerke dürfen daher erlaubnisfrei wiedergegeben werden. Daher müssen Sie nicht auf jedes Werk im Hintergrund achten. Nur dann, wenn es eine zentrale Position in Ihrem Foto einnimmt, sollten Sie aufpassen.

Panoramafreiheit

Auch die Panoramafreiheit schränkt das Urheberrecht ein. Sie erlaubt es bestimmte Werke, welche bleibend aufgestellt sind, von öffentlichen Straßen, Wegen oder Plätzen aus zu fotografieren. Sie dürfen also auch das Brandenburger Tor oder den Reichstag ohne Probleme fotografieren. Dabei ist allerdings zu beachten, das dies nur ohne ein Hilfsmittel wie etwa einer Leiter, einer Drohne oder ähnliches geschehen darf. Es ist also nicht erlaubt,die “Straßenperspektive” zu verlassen.

Keine Fotos vom Privatgelände

Die Rechtslage ist allerdings eine ganz andere, wenn es für das Anfertigen einer Fotografie erforderlich ist, ein privates Grundstück zu betreten und damit das öffentliche Straßenland zu verlassen.
Denn der Eigentümer des Grundstücks hat ein sogenanntes Hausrecht, aufgrund dessen er ein Fotografierverbot verhängen kann.
Daher sollten Sie sich die Einwilligung des Eigentümers einholen, ganz besonders dann, wenn man die Fotografien später für kommerzielle Zwecke nutzen möchte.

Auch ein Urteil des Budesgerichtshofs hat hierzu entschieden, dass der Eigentümer eines Gebäudes oder Grundstücks zwar kein Recht am Bild der eigenen Sache hat, das Nutzen seines Eigentums für kommerzielle Zwecke ist allerdings sein Privileg. Dies umfasst auch das Fotografieren seines Eigentums vom Grundstück aus.

Vorsicht vor Personen

Doch auch wenn Sie von öffentlichen Wegen und Straßen fotografieren beachten Sie bitte die Persönlichkeitsrechte von Personen.
Ein Verstoß kann schon dann gegeben sein, wenn Sie ein Haus von der Straße aus fotografieren und die anschließende Veröffentlichung des Fotos die Identität oder Adresse der Bewohner offenlegt.

Auch Autos sollten Sie am Besten nur ohne erkennbares Nummernschild fotografieren, damit anschließend nicht der Halter des Fahrzeugs ermittelt werden kann.

Wenn Sie Fragen zu diesem Thema haben, helfen wir gerne weiter.

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