Neuer Aufsatz: Fotografieren Sie "privat" oder "gewerblich"?

Den Hinweis «Fotoaufnahmen für private Zwecke ohne Genehmigung jederzeit gestattet, gewerbliche Aufnahmen bedürfen der vorherigen Zustimmung» lesen Fotografen so oder so ähnlich immer häufiger, wenn sie auf Versammlungen oder auch in Parkanlagen fotografieren wollen.

Die Abgrenzung Privat oder Gewerblich ist dabei gar nicht so einfach, wie sie auf den ersten Blick scheint. Darf ich als privater Fotograf die gemachten Bilder auf meiner eigene Homepage oder in einer Fotocommunity veröffentlichen oder darf ich das Bild im Rahmen einer Ausstellung zeigen? Gerade zu unübersichtlich wird die Frage, wenn es um die Teilnahme an Wettbewerben mit dem Foto geht.

In einem Aufsatz in der aktuellen FotoGEN hat sich Rechtsanwalt Tim Hoesmann ausführlich mit dieser Frage auseinandergesetzt.

Lesen Sie den Artikel in der Online Ausgabe der Zeitschrift:

http://www.fotogen-onlinemagazin.de/fotoGEN11/11.html

Wikileak

Der Journalist Tim Klimes hat im Tagesspiegel einen Artikel über die wikileak.org veröffentlicht. In diesem setzt er sich ausführlich mit der  Anfang 2007 gegründet Webplattform auseinander. Auf der Webseite besteht die Möglichkeit, vertrauliche Dokumente für die Allgemeinheit zugänglich zu machen. In Deutschland hat Wikileak Mitte Dezember von sich reden gemacht, als nämlich dort der Feldjägerbericht der Bundeswehr zum Tanklasterangriff in Kundus veröffentlicht wurde.

In dem Artikel geht es auch um die rechtliche Bewertung der Webseite und dort wird Rechtsanwalt Tim Hoesmann als Medienrechtsexpere zitiert.

Lesen Sie den ganzen Artikel auf tagesspiegel.de – http://redir.ec/wikileak

Kanzlei Umzug

Kanzlei_Hoesmann

Sehr geehrte Damen und Herren,

Der Umzug der Kanzlei Hoesmann ist abgeschlossen.

Herr Rechtsanwalt Hoesmann freut sich, Sie in der neuen Kanzlei in der Anton-Saefkow-Str. 70 im Prenzlauer Berg, Berlin begrüßen zu dürfen. Wir freuen uns auf ihren Besuch in den neuen Räumlichkeiten und beraten Sie wie gewohnt gerne zu allen Fragen des Medien-, Urheber und Presserechts.

Sie  können  uns,  wie  gewohnt  unter  unserer  alten  Telefon – und  Faxnummer  erreichen.

Tel. 030 23 27 09 83

Fax. 030 59 49 19 39

Mobil: 0176 622 900 51

Ihr

Rechtsanwalt Hoesmann

Rezension: Felix Heimann "Der Pressekodex im Spannungsfeld zwischen Medienrecht und Medienethik"

Heimann_PressekodexDie im Peter Lang Verlag Frankfurt verlegte Doktorarbeit von Felix Heimann „Der Pressekodex im Spannungsfeld zwischen Medienrecht und Medienethik“ behandelt ein juristisch bislang wenig behandeltes Thema – den Pressekodex.

Zunächst geht Heimann auf die Geschichte des Presserechts in Deutschland und die Entwicklung des Pressekodex. Er unterstreicht in seiner Darstellung die Wichtigkeit dieses Instrument, da durch diesen eine große Staatsferne der Presse erreicht wird.

„Rezension: Felix Heimann "Der Pressekodex im Spannungsfeld zwischen Medienrecht und Medienethik"“ weiterlesen

Video: Medienrecht Basics

Eine kurze und musikalische Einführung in das Medienrecht, erstellt von den Kollegen Metzler und von Buttlar

Gastbeitrag auf redbox.de: Nutzungsrechte an einer Fotografie nur mit Zustimmung übertragen

redbox_logo2_crHerr Rechtsanwalt Hoesmann hat in einem Gastbeitrag für redbox.de ein Urteil des Landgerichts Hamburg vorgestellt. Das Gericht hat in diesem entschieden, dass eine Übertragung der Nutzungsrechte von Fotografien aus einer Internet-Bilddatenbank ohne audrückliche Zustimmung des Urhebers rechtswidrig ist.

Lesen Sie den ganzen Beitrag hier:

http://www.redbox.de/news/latest_news/detail.php?nr=25860

Wahlkampf und der Internetauftritt der Bundesregierung

Webseite_BMI_crWie der vergangene Wahlkampf in den USA gezeigt hat, wird das Internet zu einem immer wichtigeren Medium in der Kommunikation.1 Dies ist ebenso in Deutschland erkannt worden; für die Presse- und Öffentlichkeitsarbeit der Bundesregierung ist das Internet mittlerweile auch zu dem zentralen Medium der Kommunikation geworden.

Der aktuelle Wahlkampf für die Bundestagswahl2 wird auch im Internet ausgetragen. Alle Parteien haben ihre Internetauftritte überarbeitet und fast alle Kandidaten für den Bundestag präsentieren sich mit eigenen Webseiten dem Publikum. Auch Facebook, StudiVZ und Twitter werden als Kommunikationsmedium benutzt.

Interessant aus rechtlicher Sicht ist jedoch auch der Internetauftritt der Ministerien selbst. Diese müssen nämlich in der Wahlkampfzeit der Rechtsprechung des Bundesverfassungsgericht über Öffentlichkeitsarbeit in Wahlkampfzeiten entsprechen. Hintergrund dafür ist, dass die Parteien möglichst nicht die Bundesministerien zu Wahlkampfbeeinflussung in ihrem politischen Sinne nutzen sollen.

„Wahlkampf und der Internetauftritt der Bundesregierung“ weiterlesen

Woher kommt der Begriff "Paparazzi"?

5780_1193823799812_1054948727_30634614_5077404_nLetztens fragte mich ein Bekannter, woher eigentlich der Begriff „Paparazzi“ komme – ich als Fotograf und Medienanwalt sollte es ja schließlich wissen. Leider konnte ich nicht viel mehr sagen, als das dieser Begriff wohl aus dem Italienischen käme, ansonsten aber nicht weiterhelfen.

Die Frage lies mich aber nicht los und ich bin ihr nachgegangen:

Der Begriff „Paparazzi“, als Bezeichnung für aufdringliche Fotografen, geht zurück auf den Film «La Dolce Vita» (1960) von Federico Fellini.
In diesem kommt als Figur ein Fotograf mit dem Namen „Paparazzo“ (gespielt von Walter Santesso) vor; dieser jagd mit seiner Kamera auf der Suche nach den Geheimnissen der Prominenz durch das Milieu des italienischen Jetset.

Auch wenn es sich bei dieser Figur nur um eine Nebenfigur im Film handelt, ist diese doch zu einem Inbegriff für eine ganz eigene Gattung der Fotografie geworden.

Mehr zu dem Film und seinem Inhalt finden Sie übrigens hier: http://www.filmzentrale.com/rezis/ladolcevitaub.htm

Das "Zugangserschwerungsgesetz" – Pro & Contra und eine juristische Bewertung

Herr Rechtsanwalt Hoesmann hat sich in einem Aufsatz für photoscala.de intensiv mit dem kürzlich beschlossenen „Zugangserschwerungsgesetz“ beschäftigt.

Mit diesem Gesetz soll der Zugang zu kinderpornografischen Inhalten im Netz erschwert werden, indem vor die Seiten ein Stoppschild geschaltet wird. Dieses Gesetz hat eine sehr kontroverse Diskussion ausgelöst.

In dem Aufsatz geht RA Hoesmann auf die Argumente beider Seiten ein und bewertet das Gesetz juristisch.

Lesen Sie den gesamten Aufsatz hier: http://www.photoscala.de/Artikel/Umstritten-Das-Gesetz-zur-Bek%C3%A4mpfung-von-Kinderpornografie